Als
ich klein wah wah mein Lieplinksmusejum das Musejum füa
Hamboagische Geschichde. Völkakundemusejum? Pah
Maskn unt Eimboime.
Altona’a Musejum? Zu weit wech unt haupsechlich Fischabohte.
Kunzungewääbe? Is
das übahaup? Teppichmusta unt Musiekinschtrumente. Kunzhalle?
Naguht. Da gahps
pah intrissante Bilda. Nee aba das Beste wah imma das Musejum am
Holznwall. Da
gahps Schiffsmodelle noch un nöcha: Hahfnschlebba, das alte
Wappen-von-Hambuich, unt vor allm ein Sehglschiff ganz aus klein
Knochnstückn
gemach, von französchn Krießgefangnen in Englant 1810. Denn
natüch die beidn
Seeroibaschehdl die auf Fehle genahglt wahn. Unnich zu fegessn, im
Dachgeschoß
das grohße Modell vom Bahnohf Habuich wo alle Stunde dehn
komplettn Fekea
appgink, mit Singnahle, Stellwääke, Weichn un alles.
Wia also denn wieda hin, untich muß sahgn ich wah
nich entoisch! Is natüch allns büschn modääna:
Musejumspiddagogik hatzich ja
auch weidaentwicklt seit dehn Fümfzigan. Aba happmich gleich wieda
heimisch
gefühlt. Die ganzn Schiffsmodelle, nich nua Sehgl, sondan auch
drei Mehta lange
Damfa ausn grohßn Hapag-Zeitn, n richtign Dock mit Wassa wien
Akwarium
un füa zwanzich Zent einwerfn kannzu ihn rauf un runtalassn. Un
denn riesige
Modelle von Altstatt un Hahfn un wie die sich in tausnd Jahn entwicklt
hahbm.
Un richtichn Stück Reepabahn – nich wassu denks, sondan sozusahn
ne
Seildreh-Anlage.
In zweitn Stock imma noch die elektrische Eisnbahnanlage
von Bahnohf Habuich – wah grade Leif-Voführunk. Alliss
einz-zu-zweiundreißich: der Fliegnde Hamburga von 1932, all die
altn Zühge un
Locks, sogah der Schienn-Zeppelien mit
Luffschraube! Alles büschn abgenutz un
abgestohßn un angegammlt – richtich rüant
– sogah kleine Fahgeste sahßn in den
Appteiln! Auch pah noie Zühge, I-zeh-eh un so. Un denn pah Fitrien
mit
Lokomotiewn wo du füa zehn Zent das Ploilgestenge anwerfn kannz –
leida nua pah
Sekundn.
Un die Seeroiba-Schehdl? Das wah das beste: nich nua
zwei sondan acht!! Wosi di wull heagekricht hahbm, stamm
schließlich ausn
vitzintn Jahhundat. Oda? |