Von dehn fümf Haupkeachn inna Zitti is
Jakobi die eldeste, eppwa 1340.
Liech nich weit von Pehtri anna Steinstrahße, gehgnüba von
HVV-Sörwiszenta. Die gefellt mir von alln beinah
am bestn, wehnstn von inn. Hochgohtisch in wöörtlichn Sinn:
Hohe weiße Feila mit
Zeudobacksteinribbm dran, deswehgn auch hell un luftich un schlich un
nicht viel Schmuck
angebrach so wie das sich in prohtestantischn Gotteshaus gehöat.
Aba iss nich mea viel richtich Altiss dran: Wah natüch in lezzn
Weltkriech auch in Schutt un Asche, hahbm sie aba nach altn Plehn unt
mit altn
Restn wieder gut hingekrich. Nur hahbm sie
dehn Toam denn ne modeane Stahlbeton-Spizze fepass. Damiddas
büschn wien
tradizeonellen Toamhelm aussieht, hadda vier Henkl anna Seite,
femutlich für
Krehne an anzuhakn, aba dassas schön aussieht, kamman nich
behaupn. Deswehgn
giepas Appzühge inna Fegleichsweatunk. Außadehm issas Dach
auch schon wieda
renoviat und deswehgn kupfabraun un bissas wieda so richtich grün
iss, das dauat.
Innen is
berühmt wehgn ne Barock-Orgl von Arp Schnitger. Hat sogah
ne Briefmaake gekrich. Wah damahlz di
gröhßte in Doitschlant mit mea als 4
000 Feifn. Hat auch wejche füa
Keachn
in Vialandn gebaut un in Noinfelde in
Altn Lant. Da liechta auch aufm
Friethohf. Aba dauat nich mea lange, dann höat er nich mea sein
Orgl brausn sondan die grohßn Ehrbusse. Staatbahnfelengarunk soll
nemmich bis schaaf an Friethohf gehn.
Un untn an Keachenschiff, komisch: da ist son
klein Lahdn angebaut, mitn Schlüssldienz. Unt anna Pehtrikichea is auch ein, aba das
kamman fleich noch festehn: Sank
Pehter iss
ja der Mann mitn Schlüssl füas Himmlreich… |