Alz wia
klein wahn, wahn wia in Sacksnwalt Peehze suchn.
Nachn Peehzführa wahn da besondas Samfuhßkremplinge zu
empfehln. Dassin so
Kremplinge, das heiß mitn krempelihgn Hut, un dehn untastn
Zentimehta von
Stengl is son braun Rink, sieht aus wie – na ehbm wie braunn Samt. Unt
in
Peehzbuch stant auch noch dassi "sauer zubereitet von vorzüglichem
Geschmack"
sint. Da hahbm wia denn mahn Tagesausfluhch gemach. Waja von Langhorn
beina ne
Weltreise! Zufuhß bis Langhorn-Nort, denn Hochbahn bis Ohlzdorf,
denn Ess-Bahn
bis Haupbahnohf und denn noch mal Ess-Bahn bis Aumühle. Wah
eintlich keine
Ess-Bahn sondan Pesohnzuch. Unt zwah so ein wo die einzlnen Appteile ne
Tühr
nach außn hahbm, unt kein Gank iss, so daß man weant der
Faht auch nich auf
Kloh gehen kann. Son Wahgn steht hoide noch in Eisnbahnmusejum am
Bahnohf
Aumühle. Unt wia hahbm auch tatsech Samfuhßkremplinge in
Massn gefundn. Und
denn zuhause saua zubereidet: mit Zitrohne un wasweissich. Wahn irnkwi
auch
genießbah, aba vorzüchlichn Geschmack wa keine Rehde von.
Dass die kullinarische
Seide von Sacksnwalt.
Der
Sacksnwalt iss aba vor alln Dingn bekannt wehgn höaren
Dingn, aufa nazeonahln Ebene, denn wie Fontane
sahch: Hier
liegt Bismarck irgendwo. Nemmich in sein Mauselejum auf sein
ejemahlign Guht in Frietrichsrue, direck anna Eisnbahn. Von wehgn lezze
Rue –
aba er wollde das nich annas. Aba alz wir nu hingefahn sint, wah noch
zu: macht
east am 1. April auf – und wah der 31. Määz. Zuh dumm aba
auch! Aba wahnich so
schlimm, giep noch was andres zu sehn, un das pass gah nich zuhn
Eisanen
Kanzla. Iss nemmich viel zu leich un luftich. Seine – nehmich an -
Ur-Enkelin
Elisabett hat aufm Gruntstück n Schmeddalinksgahten eingerichtet. Is ne Aht Treiphaus
mit Foliere wo lauta eksohtische Schmeddalinge rumfliegn, bei
achunzwanzich
Graht un hohe Luffoichtichkeit. Frointlichaweise
kannzu deine Jagge in Voaraum
aufhengn wennas dir zu wahm is. Nommahl kannzi
buntn Fliega gahnich
richtich in Rue betrachtn wall di
imma so rumfladdan. Aba wennu wie Hermann Claudius saachs: Bodderlicker,
sett di! / Wes nich bang, ick pett di, denn tuhn di
das auch un kanzzi bewunnan mit den grohßn Oilnaugn aufn
Flügln oder loichtnd
rohtn Rumf. |