Schulau
iss nich mehr ganz Hambuich, heiß aintlich Wedel, aber
auch nich ganz,
wall Wedel meer anne Lantstrahße liech un Schulau meer anne Elbe.
Wennu von
Blangenese komms unt anne Elbe entlank jocken willz oda spatzian,
kommßu nicht
bis Schulau wehgn Kraffwerk. Mußu umgehn und denn macht das nich
son Spahß.
Bestn fehrßu mit Esbaan bis Wedel und denn wandassu duichi Stadt
bisch-Schulau.
Buss fehrt auch. Wennu Glück haß kompn
Schiff aus
Frankraisch und denn spihln
sie aufa Schiffsbegrüßunksmeschine
Allongs-Anfang. Habm si
da auf Platte, Kepelle wehr scha zu toie. Issn
pansonihrtn Kaptein
der die Plattn aufleech. Der weiß natürch immer was als
nehstes komp, steht in
Funkfebindunk. Unni Metrosen froin sich. Oppwohl:
meistn kommn
von
Filipihn,
und dehnn is femutlich egahl oppsi di Hümne von Monrowia
oda
Barein-Insln hörn.
Oda wo die Billichflackn nu angemeldet sint. Unt
die Anwohna sint auch
nich
begeistat: Froint von mir woonte als Kint inner Elbstraaße. War
nich zun
Aushaltn, immer das Gedudel. Iss wull mehr
füdi Turistn un
Kaffegeste in
Schulaua Fehrhaus! Alz Kint gahps das noch nich. Da sint
wir imma zun
Badn nach
Schulau gefaan, wahne Tagestuhr von Lang'horn aus mit Hochbaan und
Esbaan. Da
laach dschahrelank n grohßn Dampfa aufn Strant, aufe Seide,
groß Loch untare
Wasserlinje, hieß Frigga. Hoide kannzu dafüa Buddlschiffe
ankuckn: in Buddlschiffmusejum im Kella
von Feahaus.
Zuhn Appschluß habm wir immer
noch Rolant besucht: steht
in Wedel aufn Markplatz, paß
wohl auf daß
nicks pessiehrt. Hatn
büschn großen Kopp. Und die Kugel im Schritt, da hett
aintlich die Jugndbehörde
ainschraitn müssn, wennu mich fraaß. Aba habm sie sich
damahls
wull nicks bei
gedach, sollde femuhtlich aimfach mennlich aussehn!
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