Stahnberga See


Nu wunnassu dich wull wassa Starnberga See hier zu suchn hat! Ich festehß ja auch nich aba eagndwas muss an dehn dran sein. Wenn Du mah an son richtign Hamburga denkst, sahgn wir ausn Schohgescheff, denn felltir wahscheins Hans Albers ein. Wo hadda sein Lehmsahmt febracht? An Starnberga See. Un kennzoch sicha Lili Marleen. Stammp von Hans Leip: tüpisch Hamburga Schriffstella der ältaren Generatzi’on mit hochgrahdign Seebezuch, aufgewaxn in Öhwlgönne. Wo hadda sein Lehmsahmt febracht? An Starnberga See. Unnu noch, nich direck Hamburga, aba alta Genosse von nehman aus Schlehßolstein, nee, nich Kuddl Schnööf, aba sein Fefassa, nortdoitscha gehz kaum: Jochen Steffen, wo hat der sein Lehmsahmt febracht? Richtich. Bei Loidn wie Loriot, Heinz Rühmann, Derrick, Rudolf Schock oda Karl Valentin kammanz fleich noch festehn. Binnlentla unta sich. Bei den annan nehm ich an iss wehgn Klima: Jochn Steffn hadde schwehr was an Hääzn un da wah wull Seeluff nich so günzich. Kajch aba persöhnlich trozzehm nich nachvozzien. Ich jehnfalz werd mein Lehmsahmt nach Jahzehntn im Sühdn nun grade in Hambuich febringn. Auch wehgn Klima. Sonne scheint zum Beispihl ehmso hoifich wie in Stuckart. Unt Wolkn giepas üban Stahnberga See auch unnoch nichma so schöne. Unti Außnalsta kann da auch gut mithaltn wennz sein muß.
 
Aba was nu Hans Albers is, der hat bis zum Schluß vonn Haus mit Elpblick getroimt – unt dazu Tonbant mit Hahfngeroische unt Nehblhörna gehöat. Aber is nix mehr gewordn. Unnas Augustinikum gahpas damahlz noch nich.


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© JWS (2004)