Auf mein Atlas für
Hamburga Schuhln
von gleich nachn Kriech
steht noch Toiflsbrügge. Jezz heißas Toiflsbrück.
Weiß auch nicht warum sie das e
gestrichn habn. Ich
find ck klingt mehr süüddoitsch als cke. Muß man sich
ehm an gewöhnn. Toiflsbrügge
issn Schauplatz von Wandalismus. Da
steht nemmich
ne Figuhr vonn Toifl der nachdenk, Kopf innie Hände gestütz.
Daher der Name
oder umgekehrt. Der wird von Raudies immer wieder beschehdicht.
Deswegn haben die Spender keine Luss mehr und ihn immer wieder
repariean
lassen. Musser ebm so bleibm, steht ja ne Tafl dabei zue Eklehrunk.
Die
ganze Gegnd iss ne Schöpfunk von Barohn Vohcht. Aber der
hädde
auch schon lange
keine Freude mehr an seinn Haus inn Jehnischpark:
die Sicht aufie Elbe
is schon
seit hundert Jahrn ferbaut. Und nu sind auch noch drei baugleiche Kestn
dazu
gekommn. Haben auchn klein Hahfn da, könnsi
aba nur bei Fluut
rein un raus. Sonz is Watt. Da liech meißn Bagga, der heiß Berni, un paar Backassn, die heißn Jonny
un Hein un Walter un Erna.
Und wo das zuhn Anleger für die Fehre nach Finknwerder geht,
kannzu sehn wie hoch die Flut damahlz wah, 62. Kannzu mit ausgestrecktn
Ahm
gar nich
anlangn. Und für sechundsiebzig musstn sie den Fahl noch
verlengern: war noch halbm Meter mehr. Weil mittleweile all die noin
Sperrwerke an
der
Unterelbe fertich wahn, weswegn das Hochwasser nich mehr die Butenlande
überschwemmn kann. Wie manz macht iss ferkehrt!
Aber das Beste iss
wie 2002
mahn Kontehnerschiff kurz die Übersicht verlohren hat, Motor
abgestellt und an
Lant gedriftet. Beziehungsweise an Fischrestorang aufm Pontong. War
natürch
alles in Dutt und Mutt. Zeitunxbericht
henkt noch untn ann Kiosk. Habm
sie aber
gut wieder hingekricht. Bloß büschen teuer das Menüh,
aber das giep ja noch den
Imbiß unten aufm Pontong. Da kamman sich die Apfelbrause selps
mischn und
Körriwuss gieps auch. Wemman das mach.
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